Selbstcheck

Wie weit sind Sie wirklich?

Wenn heute ein Prüfer fragen würde, wie viele Apps, Flows und Agenten mit Zugriff auf Ihre Daten im Tenant laufen — hätten Sie eine ehrliche Antwort? Vierzehn Fragen zeigen, wo Sie stehen. Ergebnis sofort, ohne E-Mail, ohne Anmeldung.

Was der Check misst

Sechs Dimensionen.

Prozessreife
Sind die Abläufe beschrieben und stabil genug, dass eine Maschine sie übernehmen kann?
Datenlage
Liegen die Daten strukturiert vor, und weiß jemand, wie verlässlich sie sind?
Microsoft-Basis
Ist die Plattform vorhanden, auf der die Lösung laufen soll?
Governance
Ist geregelt, wer was bauen darf und wie eine Änderung produktiv geht?
Veränderungsbereitschaft
Gibt es Menschen mit Zeit und Mandat, die das Ergebnis danach betreiben?
Nachweisführung
Nur für Unternehmen unter Aufsicht: Lässt sich belegen, was automatisiert läuft?

Die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Antworten übertragen und nichts gespeichert. Wenn Sie das Ergebnis teilen wollen, entsteht dafür ein Link, der die Antworten enthält — Sie entscheiden, wem Sie ihn geben.

Fragen

Der Fragenkatalog.

Neben jeder Antwort steht die Punktzahl. Ohne JavaScript zählen Sie einfach zusammen und lesen das Ergebnis unten in der Tabelle ab — der Rechenweg ist derselbe.

Frage 1 Unterliegt Ihr Unternehmen NIS2, KRITIS-Regelungen oder vergleichbaren Nachweispflichten?
Frage 2 Wie gut ist der Ablauf beschrieben, den Sie automatisieren wollen?
Frage 3 Wie oft ändern sich die Regeln in diesem Ablauf?
Frage 4 Wie häufig läuft der Ablauf?
Frage 5 Wo liegen die Daten, die der Ablauf braucht?
Frage 6 Wie verlässlich sind diese Daten?
Frage 7 Wie ist Microsoft 365 bei Ihnen im Einsatz?
Frage 8 Wissen Sie, wie viele Flows und Apps in Ihrem Tenant laufen?
Frage 9 Wie ist geregelt, wer in der Power Platform bauen darf?
Frage 10 Wie kommt eine Lösung bei Ihnen von Test nach Produktion?
Frage 11 Gibt es intern jemanden, der die Lösung danach betreut?
Frage 12 Wie sind frühere Digitalisierungsvorhaben ausgegangen?
Zusatzfrage 1 · nur bei Nachweispflicht Können Sie belegen, welche automatisierten Abläufe auf welche Daten zugreifen?
Zusatzfrage 2 · nur bei Nachweispflicht Laufen automatisierte Abläufe unter persönlichen Benutzerkonten?

Bewertungsschlüssel

Was die Punktzahl bedeutet.

Anteil der erreichten an den möglichen Punkten. Die Zusatzfragen zählen nur mit, wenn Sie sie beantwortet haben.
Anteil Einordnung Was daraus folgt
0–34 % Zu früh für Automatisierung Die Grundlagen tragen noch nicht. Wer hier automatisiert, baut auf einem Untergrund, der sich unter der Lösung bewegt. Der erste Schritt ist keine Technik, sondern eine Bestandsaufnahme: Welche Abläufe sind überhaupt stabil, und wo liegen die Daten wirklich.
34–55 % Punktuell möglich, aber nicht in die Breite Einzelne Abläufe lassen sich schon heute automatisieren, und das ist auch sinnvoll — als Beleg, nicht als Programm. Parallel muss die Grundlage nachgezogen werden, sonst entsteht genau die gewachsene Landschaft, die später niemand mehr dokumentieren kann.
55–78 % Bereit — mit einer Bedingung Die Voraussetzungen stimmen weitgehend. Der Engpass liegt fast immer bei Governance oder bei den Menschen, die es danach betreiben. Klären Sie zuerst, wer bauen darf und wer die Lösung anschließend übernimmt, dann ist der Rest Handwerk.
78–100 % Bereit für den Ausbau Sie haben Prozesse, Daten, Plattform und Zuständigkeiten beieinander. Ab hier ist die interessante Frage nicht mehr, ob automatisiert wird, sondern welche Vorhaben den größten Effekt haben — und wie die Landschaft prüffest bleibt, während sie wächst.

Das Ergebnis ist eine Einordnung, kein Gutachten.

Vierzehn Fragen ersetzen keine Bestandsaufnahme. Wenn Sie wissen wollen, was in Ihrer konkreten Umgebung los ist, gehen wir sie in dreißig Minuten gemeinsam durch — ohne Angebot am Ende.